Verfasst von: andreas | 6. Oktober 2009

Altes Xtra-Zubehör

 

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Was man nicht alles findet: 

Altes Xtra-Pack Zubehör (Dezember 2000)

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Verfasst von: andreas | 17. Juli 2009

Freiheit statt Angst – Der Trailer

Es werden viele vielleicht schon auf Twitter oder in diversen Blogs mitbekommen haben, aber ich finde den Trailer, den Alexander Svensson für die diesjährige Demo “Freiheit statt Angst” erstellt hat, einfach so gut, dass er hier nochmal auftauchen sollte.

Links:

wortfeld.de – Nicht im Kino – Ein Trailer für die Netzdemo am 12.09.2009

netzpolitik.org – Freiheit statt Angst – der Trailer

Verfasst von: andreas | 15. Juni 2009

CDU/CSU Pressemitteilung – WTF?

Nachdem die SPD nun den Antrag von Björn Böhning, das Zensursula-Gesetz abzulehnen, abgeschmettert hat, hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nun ein Pressemitteilung unter dem Titel “Klare Kante gegen Kinderpornographie“dazu veröffentlicht. Neben der üblichen Unions-Argumentation sticht vor allem eine Aussage hervor:

Unter Berufung auf eine angebliche Internetzensur durch den Staat wollten die Linksaußen in der SPD durchsetzen, dass das Internet zum rechtsfreien Raum wird. Die SPD wäre dadurch Gefahr gelaufen, Straftaten im Internet Vorschub zu leisten, […] bis hin zu Urheberrechtsverletzungen in breitestem Ausmaß gegenüber Künstlern und Kreativen

Als ich das gelesen habe, war ich regelrecht schockiert. Es wird immer deutlicher dass es nicht nur um die Bekämpfung von Kinderpornographie zu gehen scheint.

Ebenfalls behandelt wird diese Pressemitteilung bei Netzpolitik.org

 

 

 

So nun ist es also soweit. Windows 7 wird es in Europa nur ohne Internet Explorer geben. Das hat Microsoft entschieden, um eine möglichst reibungslose Einführung von Windows 7 in Europa zu gewährleisten, da im Moment die EU-Kommission überprüft, ob es zulässig ist, den Internet Explorer mit Windows zu bündeln. Microsofts Reaktion kann ich nachvollziehen, denn lieber verkauft man ein Windows ohne IE aus, bevor man vielleicht im letzten Moment daran gehindert wird 7 überhaupt auszuliefern.

Andererseits finde ich das ganze aus Benutzersicht eine sehr schlechte Entscheidung. So muss man sich nach der Installation von Windows noch einen Browser installieren, bevor man überhaupt eine Website betrachten kann. Bisher konnte man hierfür den Internet Explorer benutzen und später einen anderen Browser installieren. Zugegebenermaßen ist der Internet Explorer nicht der beste Browser auf dem Markt (um nicht zu sagen einer der schlechtesten(sorry MS)) aber für kleiner Aufgaben (oder allein um einen alternative Browser herunterzuladen) ist er doch ganz nützlich. Ich persönlich benutze Firefox, aber ich möchte definitiv den Internet Explorer auch installiert haben.

Die komplette Entfernung des Internet Explorer aus Windows ist auch übertrieben, da seit dem Release Candidate von 7 der Internet Explorer “abgeschaltet” werden kann. Hier wäre es auch für PC-Hersteller möglich gewesen andere Browser vorzuinstallieren und gleichzeitig den Internet Explorer (mehr oder weniger) zu entfernen. Bei dieser Methode bleiben allerdings Systemkomponenten wie die Rendering-Engine erhalten und andere Software, die auf Funktionalität des Internet Explorers zugreift,  funktioniert weiterhin, was ja auch wünschenswert ist. Ob dies auch in den Europa-Versionen von Windows 7 (Windows 7 E) der Fall ist, ist noch unbekannt.

Aber als ob das ganze nicht schon schlimm genug wäre, fordert Opera, deren Beschwerde die Ursache für die Untersuchung der EU-Kommission ist, dass diese Maßnahme nicht weit genug geht und Microsoft andere Browser wie Opera zusammen mit Windows ausliefern soll. Genauso gut könnte man Google zwingen auf ihrer Seite Yahoo! als alternative Suchmaschine anzubieten – also völliger Unsinn. Meiner Meinung nach versucht hier Opera nur die Zahl an Opera-Nutzern zu erhöhen, weil sie es seit Jahren nicht schaffen, den eigenen Marktanteil zu vergrößern. Daraus allerdings zu schließen, dass dies an der Marktdominanz des IE liegt wird dadurch wiederlegt, dass z.B. Firefox seine Nutzerbasis unter gleichen Bedingungen wie Opera kontinuierlich erweitern kann. Es geht auch zu weit von mangelndem Wettbewerb auf dem Browsermarkt zu sprechen, da sich hier dem Nutzer mehr Alternativen bieten als je zuvor (nur mal Browser die mir spontan einfallen und für Windows verfügbar sind: Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari, Chrome. Und es gibt mit Sicherheit noch mehr). Somit wäre ein eingreifen der Wettbewerbsbehörden Ende der 90er bei weitem nötiger gewesen als heute.

Somit besteht meiner Meinung nach kein großer Handlungsbedarf und der Internet Explorer sollte zusammen mit Windows ausgeliefert werden, wie das bisher auch der Fall gewesen ist. Opera sollte sich Gedanken machen, ob sie nicht besser an ihrem Produkt, dessen Image und dessen Bekanntheitsgrad arbeiten sollten, anstatt zu versuchen sich in Betriebssysteme anderer hineinzuklagen.

Links:

Verfasst von: andreas | 11. März 2009

EU-Beschwerde gegen Microsoft – jetzt wird’s lächerlich

Man kann von Microsoft und/oder seinen Geschäftsstrategien (vor allem in den 90ern) halten, was man will und auch ich bin der Meinung, dass Manches davon nicht unbedingt in Ordnung war. Was zur Zeit allerdings im Rahmen einer EU-Beschwerde gegen Microsoft gefordert wird, ist einfach nur lächerlich.

Angefangen hat alles damit, dass sich im Januar dieses Jahres Opera über die Auslieferung des Internet Explorers zusammen mit Windows beschwert hat und die EU daraufhin ein neues Kartellverfahren gegen Microsoft eröffnet hat. Nun ist das das gute Recht von Opera, doch ich glaube, dass diese Bündelung dem Wettbewerb auf dem Browsermarkt bei weitem nicht in dem Maße geschadet hat, wie Opera dies behauptet. Denn obwohl der IE auf jedem Windows-System installiert ist, erfreuen sich andere Browser, allen voran Firefox, zunehmender Beliebtheit und der Marktanteil des Microsoft-Browsers nimmt ständig ab. Wenn Opera seinen Marktanteil nicht steigern kann, ist dies vornehmlich ein Problem von Opera und sie sollten versuchen ihr Produkt stärker von denen der Konkurrenz abzusetzen. Doch Konkurrenten zu verklagen um seine eigene Position zu stärken ist eindeutig der falsche Weg.

Später kam dann die Forderung von Opera, dass Microsoft den Internet Explorer komplett aus Windows entfernen muss. Doch wie soll ich mir dann einen anderen Browser herunterladen? Außerdem würde ein Entfernen des IE für Windows sehr große Wettbewerbsnachteile mit sich bringen. In den 90ern wäre es möglich gewesen, denn da war das WWW noch relativ unwichtig im Vergleich zu anderen Anwendungen. Doch heutzutage ist meiner Meinung nach der Zugriff auf das Internet eine der wichtigsten Aufgaben eines Computers und damit grundfunktionalität eines Betriebssystems. Ein Verbot der Bündelung wäre ähnlich, als würde man Autoherstellern verbieten, ihre Autos mit Sitzen auszustatten, nur weil diese zu viele Autos verkaufen.

Nicht zuletzt ist es Microsofts Betriebssystem und letztendlich dürfen sie die Funktionalität einbauen, die sie wollen.

Auch Microsoft zu zwingen, andere Browser in Windows zu integrieren oder während der Windows-Installation anzubieten halte ich für keine besonders gut durchdachte Idee. Angenommen Microsoft liefert neben dem Internet Explorer auch noch Firefox, Opera und Google Chrome aus. Dies wäre dann ein Wettbewerbsvorteil für dies 4 Browser gegenüber den übrigen, die es noch auf dem Markt gibt.

Das bisher letzte Kapitel dieser Geschichte (ich bin mir sicher es kommen noch mehr dumme Ideen) ist, dass Google (Google hat sich zusammen mit Mozilla und der FSFE der Beschwerde angeschlossen) fordert, dass der Benutzer bei jedem Rechnerneustart den Browser auszuwählen hat. Welcher Benutzer möchte das? Ich möchte nicht nach jedem Neustart meinen Browser wechseln und das kann ja von Google wohl kaum ernst gemeint sein (oder doch????). Ich vermute, dass Google hier eine Gelegenheit sieht, dem mehr oder weniger einzigen Konkurrenten zu schaden und diese auch ausnutzt.

Letztendlich wird sich zeigen, was die EU entscheidet, doch ich denke, dass hier keine Entscheidung nötig ist, vor allem da jüngst bekannt wurde, dass in der nächsten Version von Windows, Windows 7, der Internet Explorer abschaltbar ist.

Verfasst von: andreas | 4. März 2009

Nero CoverDesigner

Ich habe nun seit einiger Zeit einen Brenner, der über Lightscribe-Funktionalität verfügt. Dies bedeutet, dass spezielle Rohlinge mit Hilfe des Brenners beschriftet werden können. Allerdings muss dies auch softwareseitig unterstützt werden, und hier beginnt das Problem.

Es gibt zwar mehrere Hersteller, vornehmlich Hersteller von Brennsoftware, die diese Funktionalität in ihre Produkte eingebaut haben, aber keines dieser Produkte konnte mich bisher wirklich ansprechen.

Der Nero CoverDesigner ist wohl das am stärksten verbreitete Produkt in diesem Bereich, allerdings wohl nicht wegen seiner Funktionen, sondern aufgrund der Tatsache, dass es dem Großteil aller Brenner beiliegt. Im Grunde erfüllt der CoverDesigner auch seine Aufgabe(n), allerdings ist hier vor allem zu bemängeln, dass offensichtlich daran schon seit mehreren Jahren keine Verbesserungen vorgenommen wurden. Die aktuellste Version enthält immer noch einen CoverDesigner, der sich von Version 7 nicht wesentlich unterscheidet. Optisch passt er wohl eher in die Ära von Windows 98 und eine gründliche Überarbeitung (vielleicht könnte man ein Ribbon-Interface verwenden) wäre wünschenswert.

Auch einige kleiner Fehler wurden nie behoben. So kann zum Beispiel das Fenster während dem Drucken eines Labels nicht minimiert werden. Während des Druckens ein anderes Label zu bearbeiten ist da natürlich auch nicht denkbar.

Desweiteren ist CoverDesigner eine MDI-Anwendung. Dies bedeutet, dass es wie bei Excel (wo ich es auch nicht mag), mehrere untergeordnete Fenster innerhalb des Hauptfensters gibt. Damit konnte ich mich nie wirklich anfreunden. Hier wäre es zum Beispiel eine schönere Lösung gewesen, beim Öffnen mehrerer Label einfach mehrere Hauptfenster anzuzeigen, wie es zum Beispiel in Word 2007 umgesetzt ist.

Auch andere Software mit Lightscribe-Unterstützung konnte mich nie wirklich überzeugen und so muss ich wohl oder übel weiterhin den CoverDesigner verwenden.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Nero in zukünftigen Versionen dieser Problematik annimmt und sich vielleicht mehr auf sein Kerngeschäft konzentriert, anstatt weiterhin mehr und mehr zusätzliche Programme, die nichtsmit der eigentlichen Aufgabe von Nero zu tun haben, hinzuzufügen und damit das Paket mehr und mehr unnötigerweise aufbläht (Die Setupdatei der aktuellen Version ist stolze 382 MB groß).

Verfasst von: andreas | 19. Januar 2009

8 Gründe iTunes nicht zu mögen

Ein Hinweis vorweg: Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Windows-Version von iTunes. Über die Version auf dem Mac OS kann ich keinerlei Aussagen treffen, da ich keine Mac besitze.

  1. Man wird gezwungen iTunes zu benutzen
    Dies wird jeder nachvollziehen können, der einen iPod (oder ein iPhone) besitzt. Man hat keine offiziell unterstützte Möglichkeit, Music auf das Gerät zu übertragen, ohne iTunes zu benutzen. Aus diesem Grund werde ich mir auch keinen iPod mehr kaufen, sondern das nächste mal auf eine “offenere” Lösung setzen.
  2. optische Fehler
    Zwar ist es verständlich, dass Apple das Design am eigenen Betriebssystem anlehnt, aber man hätte sich zumindest ein bisschen darum bemühen können, es optisch besser in die Windowsumgebung zu integrieren. Zusätzlich treten einige Fehler, zum Beispiel beim Maximieren von Fenstern auf, die auf keinen Fall so gedacht sind und eigentlich nicht vorkommen sollten. Hierzu ein Screenshot:
    imageDass die Steuerelemente und ach die Scrollbar nicht ganz zu erkennen, sondern abgeschnitten sind, ist nicht etwa auf einen schlechten Screensho zurückzuführen, sondern  das Beschreibungsfenster von Podcasts wird wirklich größer als der Bildschirm, sollte man es maximieren.
  3. Die Fenstervorschau funktioniert so gut wie nie
    Unter Vista(und auch 7) wird beim Umschalten zwischen verschiedenen Fenstern über Windows+Tab statt eines Icons eine Vorschau des Fensters verwendet. Dies funktioniert mit allen Anwendungen, die ich benutze, allerdings nicht mit iTunes, sollte dieses minimiert sein. Hier erscheint lediglich die Menüleiste im Bild
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  4. iTunes ist langsam
    Möchte man ein Video wiedergeben, lässt sich iTunes erst mal zeit es zu starten. Läuft dann das Video setzt es grundsätzlich aus, wenn man die Größe des Fensters verändert oder zwischen Vollbild und Fenstermodus umschaltet. Das bekommen andere Programme deutlich besser hin und es sollte auch Apple möglich sein, dies vernünftig umzusetzen.
  5. iTunes versucht ständig zusätzliche Software zu installieren
    Bei jedem Update bekommt man angeboten, Safari für Windows zu installieren. Allerdings denke ich, dass es relativ wenig Anreize dafür gibt das zu tun. Als alternative Browser kommen wohl eher Chrome, Firefox oder Opera in Frage. Zudem erfüllt Safari auf Windows ebenfalls Punkt 2 und geht sogar noch weiter indem zum Beispiel im Einstellungsdialog ebenfalls voll auf Mac-Optik gesetzt wird, was bei iTunes nicht der Fall ist.
  6. iTunes installiert Hintergrunddienste
    Installiert man iTunes werden ungefragt die Dienste “Apple Mobile Device”, “Bonjour” und “iPod Service” installiert. Die ersten beiden davon laufen zudem ständig und tragen vermutlich auch zum langsameren Starten von Windows bei.
  7. Funktionstasten funktionieren nur bedingt
    Neuere Tastaturen kommen oft mit zusätzlichen Funktionstasten, wie zum Beispiel die Play/Pause-Buttons oder ähnliches. Dies ist nützlich wenn man die Wiedergabe steuern möchte ohne dazu extra in das Wiedergabeprogramm zu wechseln. Dies funktioniert mit so gut wie allen Programmen ohne Probleme -  Nur eben bei iTunes nicht. Manchmal funktioniert es zwar und iTunes reagiert mit einiger Verzögerung auf den Tastendruck, aber meistens muss iTunes das aktive Fenster sein, damit es klappt, was allerdings das Konzept der Funktionstasten ad absurdum führt.
  8. Um CD-Cover zu laden benötigt man einen iTunes-Account
    Vor allem bei größeren Musiksammlungen ist es oft einfacher Musik anhand ihrer Albumcover zu identifizieren. Wie viele andere Musikverwaltungsprogramme bietet auch iTunes die Möglichkeit, CD-Cover automatisch aus dem Internet herunterzuladen. Im Gegensatz zu Windows Media Player oder Zune (um nur 2 Beispiele zu nennen), benötigt man dazu allerdings einen Account. Ich weiß nicht, warum es so schwer wäre diese Cover auch ohne Account zur Verfügung zu stellen, da der Datenbestand offensichtlich vorhanden ist. Die einzige Erklärung die ich mir dazu einfällt ist, dass dies dazu dient die Zahl den Benutzern einen  iTunes-Account aufzuzwingen.

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Ich möchte abschließend noch betonen, dass einige dieser Aspekte subjektiv sind und andere diese vielleicht nicht so empfinden wie ich. Ich akzeptiere auch, dass Andere iTunes gerne benutzen und das sollen sie von mir aus auch weiterhin tun, doch ich vermeide dies, wenn es möglich ist.

Verfasst von: andreas | 5. Dezember 2008

Skydrive, Live Mesh und Dropbox

Ich habe in letzter Zeit verschiedene Dienste zum freigeben,synchronisieren und online speichern von Dateien benutzt. Namentlich waren das Windows Live Skydrive, Live Mesh und Dropbox. Ich finde alle diese Dienste gut, allerdings hat jeder der Dienste eigene Stärken und Schwächen.

Windows Live Skydrive

Der größte Vorteil an Skydrive ist der sehr große Speicherplatz. Seit dem Upgrade auf die neue Version am Mittwoch stehen dort 25GB zur Verfügung. Die Benutzeroberfläche ist sehr schön gestaltet und fügt sich optisch in die anderen Windows Live Dienste ein. Auch wurde der Service “Windows Live Photos” in Skydrive integriert und ermöglicht das Weitergeben, Verwalten und Speichern von Fotos. Einige kleinere Features, wie die Möglichkeit den Inhalt ganzer Ordner direkt als zip-Archiv herunterzuladen , runden den Funktionsumfang ab.

Freigeben kann man die Dateien für jeden im Internet über einen öffentlichen Link, oder nur für bestimmte Personen, wobei diese dann ebenfalls über eine Windows Live ID verfügen müssen. Gerade die gute Kontrolle darüber, was an wen freigegeben werden kann, ist eine Stärke von Skydrive.

Skydrive funktioniert auf (fast) allen Betriebssystemen, da es komplett im Browser läuft, was allerdings gleichzeitig auch der größte Nachteil ist, da der Upload einer großen Zahl von Dateien, die nur einzeln ausgewählt werden können, eine Zeit- und Nervenraubende Angelegenheit sein kann. Ein weiteres Problem ist, dass man keine ganzen Ordner hochladen kann (auch nicht mit dem ActiveX-Plug-In für den Internet Explorer) und es dadurch sehr aufwendig ist, einen Ordner mit vielen Unterordnern zu Skydrive hinzuzufügen. An dieser Stelle frägt man sich dann, warum gerade Microsoft, die ja ein großes Interesse an der Unterstützung der Windows-Plattform haben dürften, hier kein Upload-Tool bereitstellt.

Live Mesh

Deutlich besser in die Betriebssystem integriert ist ein anderer Dienst aus dem Hause Microsoft. Bei “Live Mesh” handelt es sich nicht nur einfach um eine “Online-Festplatte” sondern es wird versucht eine Plattform zu etablieren mit der in Zukunft Dateien zwischen allen möglichen Endgeräten synchronisiert werden können. Clients werden im Moment für Windows, Mac und Windows Mobile angeboten, wobei sich letztere zwei noch in einer geschlossenen Betaphase befinden.

Ebenfalls teil von Live Mesh ist der sogenannte “Online-Desktop”, über den die Daten im “Mesh” auch über den Webbrowser eingesehen werden können. Allerdings gilt dies natürlich nur für die Daten, die auch mit den dort vorhandenen 5GB Speicherplatz synchronisiert werden, denn es gibt auch die Möglichkeit die Daten direkt zwischen 2 Computern auszutauschen.

Die Integration in den Windows Explorer ist sehr gut umgesetzt und es gab zumindest bei mir keinerlei Probleme.

Nun wäre es ja zu schön, wenn nicht auch dieser Dienst ein paar Nachteile hätte. Einer davon ist, dass Ordner nur an Personen mit einer Windows Live ID freigegeben werden können und es keine Möglichkeit gibt, einfach einen öffentlichen Link zu einer Seite zu generieren. Auch verhält sich der Live-Desktop zuweilen träge und verfügt über weniger Features als z.B. Skydrive. Hier muss unbedingt noch Hand angelegt werden.

Es bleibt zu hoffen, dass vielleicht in Zukunft Live Mesh und Skydrive zusammengeführt werden und so die Dienste von den Stärken des jeweils anderen profitieren könnten.

Dropbox

Der dritte Dienst, den ich jetzt schon einige Zeit lang benutze, ist Dropbox. Die Stärken hier ist hier ganz klar die relativ große Plattformunabhängigkeit. Dropbox gibt es für Windows, Linux und den Mac. Die Integration ist sehr gut umgesetzt. Man muss nur einen Ordner auf der Festplatte angeben in dem die “Dropbox” angelegt werden soll. Darin befindet sich standardmäßig ein Ordner “Public”. Alle Daten darin sind für alle im Internet sichtbar. Um einen Link zu einer Datei zu verteilen, genügt ein Rechtsklick auf die Datei und im Menü “Dropbox” kann der Link direkt in die Zwischenablage kopiert werden. Das Manko hierbei ist, dass nur Links zu einzelnen Dateien kopiert werden können und nicht ein Link über den der Inhalt eines ganzen Ordners öffentlich eingesehen werden kann.Alle Ordner, die nicht in “Public” liegen, können mit anderen Dropbox-Nutzern gemeinsam Benutzt werden.

Ein weiteres sehr schönes Feature ist die eingebaute, rudimentäre Versionskontrolle. Ruft man diese (ebenfalls über das Kontextmenü) auf, bekommt man eine Übersicht über alle Versionen dieser Datei und kann ältere Versionen einsehen/herunterladen oder die ältere Version wiederherstellen.

Auf die Datenkann auch per Webinterface zugegriffen werden. Anders als z.B. bei Live Mesh gibt es keine Möglichkeit die Daten direkt zwischen 2 Computern zu synchronisieren, sondern es wird immer alles zu dem Dienst hochgeladen.

In der kostenlosen Version bietet Dropbox 2GB Speicherplatz, für 99$ im Jahr erhält man 50GB.

Was mir persönlich an Dropbox fehlt ist die genaue Kontrolle über Freigaben. Man kann zum Beispiel die Freigabe von Dateien, die im “Public”-Ordner liegen nur wieder aufheben, indem man sie in einen anderen Ordner in der Dropbox verschiebt, was allerdings teilweise ein bisschen umständlich sein kann.

Etwas, das Live Mesh besser löst, ist die Synchronisierung mehrerer Ordner. Dropbox synchronisiert nur Ordner die innerhalb des Dropbox-Ordners liegen, wohingegen bei Live Mesh jeder Ordner hinzugefügt werden kann.

Alles in allem bleibt Dropbox aber ein gut umgesetzter Dienst mit viel Potential.

Fazit

Wie bereits oben erwähnt, hat keiner dieser Dienste alle Features die ich gern hätte, obwohl alle Dienste durchaus Potenzial haben. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Es bleibt aber auf jeden Fall spannend, da vermutlich alle Dienste in Zukunft mehr Features hinzufügen werden. Vielleicht wird ja mit “Wave 4” (was allerdings noch ein Weilchen dauern kann) der Windows Live-Dienste Live Mesh und Skydrive zusammengeführt, was eine große Konkurrenz für Dropbox sein würde (zumindest wenn man nicht auf Linux-Unterstützung angewiesen ist). Doch im Moment braucht sich Dropbox auf keinen Fall vor der Konkurrenz verstecken.

Links

Windows Live Skydrive

Live Mesh

Dropbox

Mein früherer Überblick über Dropbox

 

Verfasst von: andreas | 9. November 2008

Firefox mit Aero Glass aufhübschen

Obwohl Firefox mit der 3.Version optisch besser an die Betriebssysteme, auf denen er ausgeführt wird, angepasst wurde, ermöglicht er in der Standardkonfiguration unter Windows Vista keine “Aero Glass” Effekte. Zwar wird der Fensterrahmen, wie bei allen Programmen in Glass dargestellt, doch innerhalb des Fensters, wie z.B. beim Windows Explorer oder dem Internet Explorer fehlt dies.

Ich habe jetzt ein Addon entdeckt, das dies ermöglicht. Es hört auf den Namen “AeroFX” und kann über die Mozilla-Seiten heruntergeladen und installiert werden. Allerdings ist dieses Addon noch experimentell und man muss sich erst bei Mozilla anmelden, um Zugang zu bekommen. Bei mir allerdings funktioniert es einwandfrei und sieht sehr schön aus.

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Allerdings stört hier noch die Menüleiste am oberen Fensterrand. Da diese nicht ständig gebraucht wird, empfiehlt sich ein weiteres Addon. “Hide Menubar” tut genau das, was der Name vermuten lässt. Es blendet die Menüleiste aus. Um sie wider sichtbar zu machen, genügt es, einmal “Alt” zu drücken.

Somit sieht der Aero-Firefox dann so aus:

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Verfasst von: andreas | 30. Oktober 2008

PDC 2008

Nachdem Microsoft auf seiner Professional Developers Conference eine Menge an neuen Produkten bzw. Produktversionen angekündigt hat, und die News auf den einschlägigen Portalen recht unübersichtlich waren, möchte ich jetzt, wo sich der Staub inzwischen gelegt hat, einen kurzen Überblick der meiner Meinung nach wichtigsten Fakten geben.

Azure – Ein Betriebssystem in den Wolken

Mit der “Azure Services Platform” will Microsoft in Zukunft Entwicklern die Möglichkeit geben ihre Webservices in Microsofts Rechenzentren zu hosten. Damit tritt Microsoft in direkte Konkurrenz zu den “Amazon Web Services” und Googles “AppEngine”. Dabei dürfte die Plattform vor allem für Windows-Entwickler interessant sein, da Azure vollkommen auf Windowstechnologien aufbaut. Dies könnte sich allerdings auch als Nachteil entpuppen.

Die Grundlage bildet dabei “Windows Azure”, welches Speicher und Rechendienste zur Verfügung stellt.

Auf Basis von Windows Azure bietet Microsoft zusätzlich noch weitere Dienste, wie eine SQL-Datenbank, an, die die Entwickler der Anwendungen nutzen können, aber nicht müssen. Microsoft selbst will langfristig alle seine Onlinedienste auf Azure umstellen, im Moment läuft allerdings nur “Live Mesh” auf Azure.

Der für mich interessanteste Teil von Azure war dabei das “Live Framework”, ein Bestandteil der “Live Services” und damit Schicht 2 der Plattform. Während der Keynote am Dienstag wurde demonstriert, wie mit diesem Framework sehr einfach Synchronisationsdienste in Programme eingebunden werden können. Dabei beschränkt sich dies nicht nur auf Webanwendungen, sondern auch auf echte Desktopanwendungen. Sollte dies wirklich annähernd so einfach wie gezeigt möglich sein, ist dies mit Sicherheit sehr interessant, da so Programme entwickelt werden können, die ihre Daten über das Internet synchronisieren, ohne dass der Entwickler eigene Server für diesen Zweck betreiben muss.

Windows 7

Ebenfalls am Dienstag wurde erstmals die nächste Windowsversion, die als “Windows 7” auf den Markt kommen wird. Dabei wurden einige Features gezeigt, die durchaus interessant sind, gezeigt. Windows 7 basiert auf dem selben Kernel wie Vista und daher dürfte der Umstieg von Vista zu 7 deutlich reibungsloser verlaufen wie von XP zu Vista.

Die auffallendste Neuerung dürfte dabei die Taskleiste sein, die in 7 das erste mal seit Windows 95 wirklich überarbeitet wurde. Es wurde die Taskleiste und die Schnellstartleiste zusammengefasst, um so mehr Überblick behalten zu können. Dabei werden in der neuen Leiste sowohl Verknüpfungen, wie bisher, als auch die laufenden Programme angezeigt. Auch wurde ein Feature eingebaut, nach dem sich viele schon lange sehnen, nämlich die Möglichkeit die Reihenfolge der Programme in der Taskbar anzupassen, ohne die Programme zu schließen und neu zu starten. Ein kleines Detail, das aber sehr nützlich sein wird.
Klickt man auf ein Icon für ein bereits laufendes Programm, wird ein kleines Vorschaufenster mit allen zu diesem Programm gehörenden Fenstern angezeigt, in dem man dann das gewünschte Fenster wählen kann. Beim Internet Explorer werden dabei nicht nur die einzelnen Fenster sondern auch die Tabs berücksichtigt. Es bleibt zu hoffen, dass es eine offengelegte API gibt, damit auch andere Browser dieses Feature nutzen können, ich möchte nämlich weiterhin Firefox benutzen.
In der Präsentation sah das Ganze recht übersichtlich aus, aber ob sich das Konzept bewähren wird, muss sich noch zeigen. Ich bin aber diesbezüglich recht zuversichtlich.

Ein weiteres sehr interessantes Feature sind die sogenannten “Libraries”. Dies ist im Prinzip eine Neuauflage der “Virtual Folder”, die es nicht in die finale Ausgabe von Windows Vista geschafft haben. Diese virtuellen Ordner bieten die Möglichkeit, die Inhalte aus verschiedenen Orten wie USB-Sticks, Verschiedenen Festplattenordnern oder Netzwerkfreigaben an einem Ort zusammenzufassen. Die Dateien verbleiben dabei in den Quellorten, die Libraries verhält sich hingegen gegenüber Programmen wie ein “echter” Ordner.

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Um die Konfiguration von Netzwerk- und Druckerfreigaben, v.a. außerhalb von Firmenumgebungen zu vereinfachen, bietet Windows 7 die “Homegroups”. Diese Bieten die Möglichkeit ohne aufwändige Konfiguration Musik, Bilder, Dokumente und Drucker freizugeben. 

Desweiteren wurde die Aero-Oberfläche weiter überarbeitet, und es wirkt aufgeräumter als die in Vista der Fall war, wobei allerdings bereits Vista bereits einiges in dieser Richtung gebracht hat. Auch einige uralte Dialoge, wie zum Beispiel der zum Einstellen der Bildschirmauflösung wurden in die Systemsteuerung integriert und sind nicht als eigenes, kleines Dialogfenster umgesetzt.

Weitere Programme, die endlich eine Überholung erfahren haben sind der Taschenrechner, Paint und WordPad. Letztere verwenden nun das bereits aus Office 2007 bekannte “Ribbon”-Interface und wurden auch um ein paar Funktionen erweitert.

Man sieht also, dass in Windows 7 einige neue Funktionen eingebaut wurden, doch ich finde vor allem die vielen Detailverbesserungen wichtig, da diese bitter nötig sind. Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt und hoffe, dass wir bald eine öffentlich Beta-Version in die Hände bekommen.

Office 14 – Attacke in Richtung Google

Die wohl wichtigste Neuerung in der kommenden Version von Office ist die Tatsache, dass es von den Programmen Word, Excel, Powerpoint und OneNote Onlineversionen, die im Browser laufen, geben wird. Dabei wird es, wie bei “Google Text und Tabellen”, die Möglichkeit geben in Echtzeit mit anderen zusammen an einem Dokument zu arbeiten. Soweit nichts besonderes. Für mich klingt das Konzept besser als das von Google, da die Zusammenarbeit nicht nur zwischen den Browserversionen sondern auch zwischen den Desktopversionen (auch zwischen Desktop und Browser) möglich sein wird. Dies Bringt den Vorteil mit sich, dass Nutzer von Desktop-Office-Versionen, wenn sie zu einer Onlineversion wechseln wollen, wohl eher zu Microsofts Lösung neigen werden, wenn diese konkurrenzfähig sein sollte.

Ich persönlich begrüße diesen Schritt und freue mich vor allem, dass es auch mit den nativen Programmen möglich ist, da ich nur ungern Browseranwendungen benutze, wenn mir auch ein Desktopprogramm zur Verfügung steht, da das Web  für das Anzeigen von Inhalten konzipiert und nicht für das Ausführen von Anwendungen wurde. Webanwendungen verhalten sich auch viel zu träge als dass sie eine Alternative für mich darstellen würden. Ich benutze diese nur, wenn ich gerade keine anderen Möglichkeiten besitze.

weitere Informationen

istartedsomething.com – Blog von Long Zheng

All about Microsoft – Blog von Mary-Jo Foley

Videoaufzeichnung der Keynote vom Montag

Videoaufzeichnung der Keynote vom Dienstag

 

 

Bildquellen:

Microsoft – What is the Azure Services Platform

Microsoft Channel 10 – New Features in Windows 7

 

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