Verfasst von: andreas | 19. Januar 2009

8 Gründe iTunes nicht zu mögen

Ein Hinweis vorweg: Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Windows-Version von iTunes. Über die Version auf dem Mac OS kann ich keinerlei Aussagen treffen, da ich keine Mac besitze.

  1. Man wird gezwungen iTunes zu benutzen
    Dies wird jeder nachvollziehen können, der einen iPod (oder ein iPhone) besitzt. Man hat keine offiziell unterstützte Möglichkeit, Music auf das Gerät zu übertragen, ohne iTunes zu benutzen. Aus diesem Grund werde ich mir auch keinen iPod mehr kaufen, sondern das nächste mal auf eine “offenere” Lösung setzen.
  2. optische Fehler
    Zwar ist es verständlich, dass Apple das Design am eigenen Betriebssystem anlehnt, aber man hätte sich zumindest ein bisschen darum bemühen können, es optisch besser in die Windowsumgebung zu integrieren. Zusätzlich treten einige Fehler, zum Beispiel beim Maximieren von Fenstern auf, die auf keinen Fall so gedacht sind und eigentlich nicht vorkommen sollten. Hierzu ein Screenshot:
    imageDass die Steuerelemente und ach die Scrollbar nicht ganz zu erkennen, sondern abgeschnitten sind, ist nicht etwa auf einen schlechten Screensho zurückzuführen, sondern  das Beschreibungsfenster von Podcasts wird wirklich größer als der Bildschirm, sollte man es maximieren.
  3. Die Fenstervorschau funktioniert so gut wie nie
    Unter Vista(und auch 7) wird beim Umschalten zwischen verschiedenen Fenstern über Windows+Tab statt eines Icons eine Vorschau des Fensters verwendet. Dies funktioniert mit allen Anwendungen, die ich benutze, allerdings nicht mit iTunes, sollte dieses minimiert sein. Hier erscheint lediglich die Menüleiste im Bild
    image
  4. iTunes ist langsam
    Möchte man ein Video wiedergeben, lässt sich iTunes erst mal zeit es zu starten. Läuft dann das Video setzt es grundsätzlich aus, wenn man die Größe des Fensters verändert oder zwischen Vollbild und Fenstermodus umschaltet. Das bekommen andere Programme deutlich besser hin und es sollte auch Apple möglich sein, dies vernünftig umzusetzen.
  5. iTunes versucht ständig zusätzliche Software zu installieren
    Bei jedem Update bekommt man angeboten, Safari für Windows zu installieren. Allerdings denke ich, dass es relativ wenig Anreize dafür gibt das zu tun. Als alternative Browser kommen wohl eher Chrome, Firefox oder Opera in Frage. Zudem erfüllt Safari auf Windows ebenfalls Punkt 2 und geht sogar noch weiter indem zum Beispiel im Einstellungsdialog ebenfalls voll auf Mac-Optik gesetzt wird, was bei iTunes nicht der Fall ist.
  6. iTunes installiert Hintergrunddienste
    Installiert man iTunes werden ungefragt die Dienste “Apple Mobile Device”, “Bonjour” und “iPod Service” installiert. Die ersten beiden davon laufen zudem ständig und tragen vermutlich auch zum langsameren Starten von Windows bei.
  7. Funktionstasten funktionieren nur bedingt
    Neuere Tastaturen kommen oft mit zusätzlichen Funktionstasten, wie zum Beispiel die Play/Pause-Buttons oder ähnliches. Dies ist nützlich wenn man die Wiedergabe steuern möchte ohne dazu extra in das Wiedergabeprogramm zu wechseln. Dies funktioniert mit so gut wie allen Programmen ohne Probleme -  Nur eben bei iTunes nicht. Manchmal funktioniert es zwar und iTunes reagiert mit einiger Verzögerung auf den Tastendruck, aber meistens muss iTunes das aktive Fenster sein, damit es klappt, was allerdings das Konzept der Funktionstasten ad absurdum führt.
  8. Um CD-Cover zu laden benötigt man einen iTunes-Account
    Vor allem bei größeren Musiksammlungen ist es oft einfacher Musik anhand ihrer Albumcover zu identifizieren. Wie viele andere Musikverwaltungsprogramme bietet auch iTunes die Möglichkeit, CD-Cover automatisch aus dem Internet herunterzuladen. Im Gegensatz zu Windows Media Player oder Zune (um nur 2 Beispiele zu nennen), benötigt man dazu allerdings einen Account. Ich weiß nicht, warum es so schwer wäre diese Cover auch ohne Account zur Verfügung zu stellen, da der Datenbestand offensichtlich vorhanden ist. Die einzige Erklärung die ich mir dazu einfällt ist, dass dies dazu dient die Zahl den Benutzern einen  iTunes-Account aufzuzwingen.

image

Ich möchte abschließend noch betonen, dass einige dieser Aspekte subjektiv sind und andere diese vielleicht nicht so empfinden wie ich. Ich akzeptiere auch, dass Andere iTunes gerne benutzen und das sollen sie von mir aus auch weiterhin tun, doch ich vermeide dies, wenn es möglich ist.

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